Nachdem Maja Modley ausgewandert ist, mussten wir uns erst einmal neu sortieren. Und weil unser Konzept im Juni noch beim Regierungspräsidium zur Prüfung lag, sind uns die pädagogischen Gründungspersonen abgesprungen – verständlich, wollten sie doch Sicherheit haben für ihre Zukunft.
Gleichzeitig fanden wir Georg Stenger als passionierten, klugen und tatkräftigen Mitstreiter.
Und wir merkten erst jetzt, wie kraftzehrend die vergangenen Jahre waren. Wir beschlossen eine zweimonatige Sommerpause.
Nun haben wir mit neuer Kraft, neuen Ideen und personell neu aufgestellt gestartet. Die Schule wird nicht vor September 2027 beginnen können. Wir erhoffen die baldige Genehmigung seitens des Regierungspräsidiums, sodass wir auf die Suche nach Lehrpersonen gehen können.
IBOP, der Träger der zukünftigen Schule, verfolgt neben der Eine Welt Schule allgemeine pädagogische und kulturelle Ziele. Diese finden nun in den Räumen der Schule statt, die so sinnvoll genutzt werden bis zum Schulstart.
Mit unseren Angeboten wenden wir uns an Schülerinnen und Schüler, die einen eigenen Zugang zu verschiedenen Inhalten brauchen, solche, die mehr Futter wollen und an diejenigen, deren Kreativität sich mit der von anderen verbinden möchte. Das geht von Mathe über Theater, Musik und Philosophie bis zu Schneidern und das Werkeln in der „Hexenküche“. Mit den Älteren und den Erwachsenen gehen wir Fragen unserer Zeit nach – Gesellschaftliche Spaltung, KI, Konsensfindung und weitere. Wir werden in Bälde das ganze Programm darstellen.
Sobald wir die Genehmigung erhalten haben, werden wir wieder stärker mit dem Schulprojekt in die Öffentlichkeit gehen. Gleichzeitig freuen wir uns auch über Menschen, die sich jetzt schon einbringen und mit uns gemeinsam aufbauen wollen. Dafür sind keine besonderen Kenntnisse vonnöten, viel eher braucht es Freude am Gestalten, auf welcher Ebene auch immer.