
Lernen bedeutet mehr als Wissen aufnehmen
Die Eine-Welt-Schule versteht Lernen als einen Prozess, in dem Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten entdecken und entwickeln.
Neben fachlichen Kompetenzen spielen zentrale Zukunftskompetenzen eine wichtige Rolle:
- Selbstwirksamkeit
- Urteilsfähigkeit
- Verantwortungsbewusstsein
- Zusammenarbeit
- Gestaltungskraft
Diese Kompetenzen entstehen nicht allein durch Wissensvermittlung.
Sie entstehen durch Erfahrung, Reflexion und gemeinsames Handeln.
Fach-Inputs
Fach-Inputs sind konzentrierte Lernphasen, in denen zentrale fachliche Inhalte vermittelt werden.
Sie geben den Schülerinnen und Schülern das Wissen und die Werkzeuge, die sie anschließend in Projekten, Übungen und eigenständigen Lernphasen anwenden und vertiefen.
So bleiben die fachlichen Grundlagen klar strukturiert, während Lernen gleichzeitig praxisnah und lebendig gestaltet wird.
Projektorientiertes Lernen
Ein zentraler Bestandteil der Schule ist projektorientiertes Lernen.
Fächerübergreifende Projekte verbinden Fachwissen mit realen Fragestellungen aus Gesellschaft, Umwelt und Arbeitswelt.
Schüler*innen arbeiten dabei
- forschend
- praktisch
- im Team
- eigenverantwortlich.
Ein Beispiel ist das schulweite Projekt:
„Zukunftsstadt 2050 – Demokratie 2050“
Hier beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit Fragen wie:
- Wie wollen wir in Zukunft leben?
- Wie gestalten wir nachhaltige Städte?
- Wie funktioniert demokratische Mitgestaltung?
So wird Lernen zu einem Prozess, der Wissen, Verantwortung und Zukunftsdenken miteinander verbindet.
Individuelle Lernwege
Jedes Kind bringt unterschiedliche Voraussetzungen, Interessen und Stärken mit.
Die EWS arbeitet deshalb mit
- individuellen Lernzeiten
- Coaching-Gesprächen
- Lernentwicklungsberichten
- Portfolioarbeit.
Diese Formen der Lernbegleitung unterstützen Schüler*innen dabei, ihre eigenen Lernprozesse zu verstehen und Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen.